fettmedia.com - Veranstaltungstechnik - Bühne - Licht - Ton in Graz
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Wie schön weiß ich bin


Eine Teeplantage in Niederländisch-Guyana (dem heutigen Surinam) in Südamerika, irgendwann im 19. Jahrhundert. Maria ist die Tochter der Plantagenbesitzer. Sie macht sich Sorgen um ihren zu kleinen Busen und denkt viel an Lukas, den Sohn der Besitzer der Nachbarplantage. Zu ihrem zwölften Geburtstag bekommt sie von ihren Eltern ihren ersten eigenen Sklaven geschenkt, den siebenjährigen Koko, und von ihrer Tante Elisa-beth dazu eine kleine Peitsche. Koko steht ganz zu Marias Verfügung: Er räumt auf, dient ihr als Kleiderpuppe und hält ihren Sonnenschirm, wenn sie spazieren geht. Doch sein Blick provoziert Maria. Es ist, „als sähe er etwas, das es nicht gibt". (Text: Theater Mundwerk)

Die Vorgabe war ein kitschiges Wiesenidyll zu schaffen, was von Seiten des Bühnenbilds (Bühne: Christina Weber) fantastisch umgesetzt wurde. Nun galt es dieses Idyll ins rechte Licht zu rücken. Keine leichte Aufgabe, denn es gab auch eine Rück-Projektion auf Opera, die den permanenten Wolkenhintergrund als Animation darstellte. Somit war es fast unmöglich mit Frontlicht zu arbeiten, da so die Projektionsillusion des Wolkenhimmels zerstört worden wäre. Es galt nun Seitenlicht so geschickt einzurichten, dass so wenig störende Schatten wie möglich entstehen und die Projektionsfläche nicht angeleuchtet wird.

Von Seiten der Regie (Martin Horn) ist zunächst der Wunsch geäußert worden das Ganze sehr statisch mit nur sehr unmerklichen Lichtwechseln zu leuchten. Dafür wurde das Grundlicht in zwei verschiedenen weiß Qualitäten (kalt und warm) realisiert, um sehr naturalistische Lichtwechsel (Wolken verdecken die Sonne oder nicht) zu ermöglichen. Während der Stell- und Lichtproben wurde aber dennoch klar, dass es sinnvoll ist die jeweilige Geschichte, die erzählt wird mit speziellen Lichtstimmungen zu unterstützen oder eben zu kontrapunktieren.

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